Mittwoch, 18. November 2026, 19.00-22.00 Uhr
Pfrundhaus Kirchlindach
Sich den Tod nehmen: Was macht das mit der Gemeinschaft?
Während die Zahlen bei den Sterbehilfeorganisationen steigen (v.a. Menschen über 80 Jahre, mehr Frauen als Männer), wachsen parallel die Bemühungen, andere Formen des Suizides durch Prävention einzudämmen (Jugendliche, psychische Krisensituationen).
Ein Suizid macht uns immer ohnmächtig. Er betrifft nicht nur die verstorbene Person, wie selbstbestimmt der Tod auch genommen wurde, sondern auch das private Umfeld, die Nachbarschaft, die Dorfgemeinschaft. Und er kann – oder sollte gar? – unsere Sicht schärfen aufs Zusammenleben und was wir miteinander und füreinander tun können. Er verändert den Blick auf verletzliches Leben bei psychischer Krankheit, körperlichen Gebrechen und Behinderungen sowie in prekären Lebensumständen (Haft, Rückschaffungszentren, Kliniken, Armut etc.)
Damit Michael Graf und Priska Friedli den Abend sorgfältig vorbereiten können,
bitten wir um Ihre Anmeldung bis am 1. November 2026 an:
Priska Friedli, Pfarrerin
Pfarrhaus Kirchlindach
E-Mail: priska.friedli@kirchgemeinde-kirchlindach.ch
Tel: 077 413 70 33